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Guess what: it's 2007.

2004, 2005, 2006, 2007... And it becomes clearer and clearer to me that the 1990s are over. They belong to the past for good. "Of course they're over, you moron", the reader may be thinking now. Granted, they were already over on January 1st 2000, which is more than seven years ago now.

Still, over the first few years of the current decade, the 1990s lingered (at least with me). Only now, a change is happening: A few years ago, I could still relate to the past decade, it was still present to me. Now, when I watch a film from the 1990s, it keeps occurring to me how very much things have changed since then and how we live in an entirely different world today. However vivid and fresh the memories of when I first saw a particular movie may be, the thing itself looks dated when I watch it now.
Up till recently, I thought that the past belonged to other people. Now I have to face the fact that the 1990s are the first decade of it that also belongs to me. Now and then, for some reason I wonder if I even really lived in those years. I tell myself that this is my mind trying to deal with the new perspective. People my age might understand what I mean.

There's one other thing: I once read that in past centuries, ten years didn't matter as much because the world changed more slowly. Now ain't that true. We do live in a world that changes as rapidly as never before, and I'm convinced that this significantly contributes to my generation getting hit by the passage of time so hard. In other words, we feel old prematurely.

NOW PLAYING: Prince Ital Joe feat. Marky Mark - In the 90s

25.3.07 18:35


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26.2.07 12:26


Gutes Beispiel

Gestern in Frankfurt: Beim Wechseln auf eine rechte Fahrspur übersah ich ein Auto, das dort fuhr. Die Fahrerin (Alter ungefähr 40) musste mir ausweichen, und sah erschrocken und entgeistert zu mir herüber. Ich schwenkte zurück und bremste ab, und als ich mich kurz darauf neben ihr an einer Ampel einordnete, war ich überzeugt, nun von ihr böse Blicke und wütende Gesten einstecken zu müssen. Als ich jedoch zu ihr rüber sah und zur Entschuldigung für meinen Fehler die Hand hob, hob sie lediglich anerkennend ihrerseits die Hand.

Bei allem Schimpfen ist es mir umso wichtiger, die Nachsicht und Toleranz dieser Dame besonders dankend zu erwähnen.

NOW PLAYING: Ace of Base - The Sign

17.2.07 20:40


Narretei und lustig sein

Heute also war ich bei einem Freund dazu eingeladen, vom Balkon seiner Wohnung aus einem Faschingsumzug zuzujubeln.

Ich habe mir morgens etwas mehr Zeit gelassen, und so fand ich seine Stadt schon fast komplett von der Polizei abgeriegelt vor. Ich musste über die einige Kilometer weiter gelegene Nachbarstadt (!) anfahren und fand schließlich nur am anderen Ende seiner Stadt einen Parkplatz. Auf dem nun folgenden Fußweg zu seinem Haus entschloss ich mich, den augenscheinlich kürzesten Weg quer über eine Wiese einzuschlagen. Böser Fehler: Als ich das Ende der Wiese erreichte, musste ich feststellen, dass vor mir die Häuser der Anwohner und zu meiner Linken ein breiter Bach mein Vorankommen verhinderten.

Als ich nun nach einem Weg suchte, wurde ich zunächst von einem "Helau!" brüllenden Bär misstrauisch über seine Hecke beäugt, wenig später kam eine junge Anwohnerin aus ihrem Haus und rief zu mir herüber: "Sie können hier nicht weiter! Sie müssen zurück gehen!" - "Ja, das wird leider mir auch gerade klar", antwortete ich, "ist hier kein Durchgang? Auch nicht irgendwie..." - "Nein, auch nicht irgendwie!", zischte die Dame zurück und verschwand wieder in ihrem Haus. So viel zum Thema "Fasching" und "wir sind alle lustig"! Einmal mehr zeigte mir das, wie aufgesetzt und heuchlerisch dieses Fest in vielen Fällen doch ist.

Mich widert die Kaltschnäuzigkeit in diesem Land an. Auf dem Weg zurück über die Wiese hatte ich nur einen Wunsch: Auswandern. Nach Kanada zum Beispiel.

...und der Umstand, dass mir gerade auf einer Karnevalssitzung zwei ältere Damen gegenüber sitzen und sich alle fünf bis zehn Minuten je eine Zigarette anzünden, verstärkt meinen Wunsch, hier RAUS zu kommen, ungemein.

NOW PLAYING: Billy Joel - Movin' out

17.2.07 20:30


Einsam und alt

Ja, ich merke dieser Tage immer mehr (geht es eigentlich noch mehr?) mein Alter, und wie viele Dinge zu Geschichte geworden sind (wohl vor allem das)... Ständig diese Gedanken: "das ist auch schon 10 Jahre her", "auch das ist jetzt 7 Jahre alt". Es entgleitet mir. Ich kann es nicht halten. Die Erinnerungen bleiben, die Welt verliert das Interesse. Bald werde ich zu den Erwachsenen gehören, in die sich meine Generation nie wirklich hineinfühlen konnte. Gestern auf einem Tanzabend, während die Live-Band eine Pause einlegte: Incognito, Lionel Richie, Michael Jackson. "Bei solcher Musik will doch keiner tanzen", sagt die junge Frau. Du wirst noch Augen machen, Kind.
Natürlich sind 26 Jahre auch noch kein dramatisches Alter... Aber ich mache mir Gedanken... Stecke in einem Wandel. Beginne, Dinge zu verstehen, die mir bisher befremdlich erschienen. "When I was young, I never needed anyone, and making love was just for fun. Those days are gone." Momentaufnahme: Etwas Neues bricht an. Ich will mehr. Und raus. "In spite of my age, I'm still just a rat in a cage"... (gefunden auf einem Schultisch vor... ach ich will es nicht wissen... Jahren) Ich arbeite wieder an meinem Benehmen, an Sitten und Stil, Höflichkeit und Respekt, an Manieren. Gut, das. Das kann man immer. Sollte man immer. Tür aufhalten, Stuhl anbieten, Jacke abnehmen, das wird immer noch geschätzt. Die Nachrichten über den Klimawandel, die dieser Tage die Medien durchfluten, sind bedrückend und beängstigend. Und ich denke mir: Ich hab's die ganze Zeit gewusst. Habe ich mich deshalb besser verhalten?
Und ich fühle mich einsam. Einsam einsam einsam. Wo ist die Frau, an deren Seite ich stehen darf? Die mich für sie da sein lässt?

Gedankenfetzen. Muss sie bei Gelegenheit besser sortieren.

NOW PLAYING: Counting Crows - New Amsterdam (Live at Heineken Music Hall February 4-6, 2003), zur Zeit die perfekte Musik für meine Stimmung.

4.2.07 20:24


In den frühen Morgenstunden...

Als ich heute morgen wach im Bett lag, waren meine Gedanken, noch verhangen vom Traum der zurückliegenden Nacht, bei meinen Freunden, bei der Frau, die ich mir zwar aus dem Verstand, aber immer noch nicht ganz aus meinem Herzen schlagen kann, und bei dem, was mein Leben bestimmt. Als ich so schweifte, erklangen die Noten eines Lieds, das mich über all die Jahre begleitet hat: Dieses Gefühl von größter Freude und tiefster Traurigkeit, das mich befallen kann, wann immer eines dieser großartigen Stücke aus dem "Soundtrack meines Lebens", wie es so schön heißt, spielt: Runaway Train, Window of Hope, Drops of Jupiter, Fading like a Flower, The Way to your Heart... Ich könnte so viele nennen. Simpel und bedeutungslos für manche: Ich jedoch lebe für dieses Gefühl, liebe, atme, blute. Wie Mister Miles schon schrieb: Die Musik hilft mir, immer wieder aufzustehen und frohen Mutes weiterzumachen.

Im Booklet der Neuauflage des Boston-Debütalbums steht geschrieben, wie der Hit "More than a Feeling" von der Wirkung, die ein alter Song auf jemanden haben kann, erzählt - und, dass der Song jetzt selbst 30 Jahre alt ist. Ich habe diese Marke noch nicht erreicht, aber ich weiß: Woher ich komme, wo ich bin, und wohin ich auch gehe - dies ist eine Liebe, die mich nie verlassen wird.

NOW PLAYING: Boston - More than a Feeling 

8.1.07 07:50


About the tree you see everywhere these days

Here it is:

-------------""Girls--------------
-----------are like apples------
-------on trees. The best ones-----
-----are at the top of the tree.-----
---The boys dont want to reach---
--for the good ones because they--
-r afraid of falling and getting hurt.-
-Instead, they get the rotten apples-
from the ground that arent as good,
but easy. So the apples up top think
something wrong with them when in
-reality they're amazing. They just--
---have to wait for the right boy to
---- come along, the one who's-
----------- brave enough to-----
---------------climb all---------
---------------the way--------
--------------to the top--------
-------------of the tree.---------

In other words: "men won't talk to great women because they figure they're not gonna get lucky anyway."
Well, as far as I'm concerned, you've hit the spot. Couldn't have said it better. And what's more: with every new disappointment I become more cynical. Yep, experience has made me rich, as they say.

So, what are you gonna do about it?

NOW PLAYING: J. Geils Band - Love stinks

P.S.: There's also a mean and evil version of this entry... But I'm not gonna show it to you^^

28.12.06 17:16


QUOTE OF THE MOMENT

Die Definition eines Gentleman: "Jemand der sich zur Aufgabe gemacht hat, dass sich die Menschen in seiner Umgebung wohlfühlen."
    ~Gelesen in einem Online-Forum

28.11.06 10:26


Symptome

Weitere Symptome und Ideen zu "ich will das ja nur mal sagen...", aus einem Gespräch (nicht Monolog):

  • Oft werden (alte) Details ausgekramt, die (a) niemanden interessieren und (b) nichts, aber auch gar nichts mit dem aktuellen Thema zu tun haben
  • Wollen diese Personen die Meinung ihres Gegenüber hören? Meiner Meinung nach nicht - dann würden sie einem nämlich die Chance geben, diese zu äußern
  • Sie reden einfach unbeirrt vor sich hin, selbst wenn der Gegenüber schon längst nicht mehr zuhört
  • Es sind immer andere schuld: Die Hierarchie, der Staat, die Gesellschaft, die jeweils aktuelle Bezugsperson im jeweils aktuellen Problem, die Reichen, die Grünen, das andere Geschlecht...
  • Bestimmte Schlagworte und Ideen tauchen immer wieder auf: "Hierarchie", "Macht(-position)", "Kampf", "Krieg", die Rolle der Frauen...
  • Ein enormes Ausmaß an Kreativität wird dafür verwendet, jedes Thema wieder auf den eigenen Themenkomplex zu lenken: "Das ist ganz genau so wie..." (ist es zwar nicht, aber egal - bääm, ursprüngliches Thema tot)
  • Man kann sich nur schwer, sehr schwer davor retten - Sätze wie "ich muss weg", "ich bin müde", "ich hab noch zu tun" verhallen nämlich ungehört
NOW PLAYING: Die Ärzte - Quark
7.11.06 01:14


Ich will das ja nur mal sagen...

Ich habe in den vergangenen Tagen diese Theorie entworfen, dass einige (natürlich nicht alle) Menschen, die sich unentwegt in allen noch so verschwindend kleinen Details mitteilen, das deswegen tun, weil sie ihr eigenes Leben nicht in den Griff kriegen.

Die Symptome wiederholen sich von Person zu Person, und sie sind auch in sich von Wiederholung geprägt: Da werden die selben Gedanken und Fakten (in Ermangelung neuen Inputs) ad nauseam gewälzt, die selben Floskeln und Begriffe verwendet, alles ohne dass ein Fortschritt eintritt. Jeder Gedanke, der den Kopf durchstreift, jedes winzige Detail des Tagesablaufs, wird ausgesprochen und mitgeteilt, ungeachtet dessen ob der Adressat es hören will oder nicht. Und zwar, wenn irgend möglich, stundenlang. Ein Gespräch findet dabei selbstredend nicht statt, dies ist ein schier endloser Monolog. Und worum es vordergründig geht, ist eigentlich egal, denn das tatsächliche Thema ist - man kann es nicht anders sagen - die "Gesamtsituation".

Wer hingegen in sich ruht und mit seinem Leben im Reinen ist hat, wie es mir scheint, oft einen wesentlich geringeren Rede- und Mitteilungsbedarf. Das soll nicht heißen, dass in diesen Menschen nichts vorgeht - sie haben nur nicht das Bedürfnis, all diese Gedanken unentwegt an anderen Menschen zu "testen".

Mir tun die Journalisten leid, die in die Klauen einer solchen mitteilungsbedürftigen Person geraten. Oh, Moment, ich bin ja einer davon :-(

NOTIZ AN MICH: Lerne den Satz "Sie haben jetzt noch 10 Minuten, überlegen Sie sich gut was Sie in einem 80-zeiligen Artikel stehen haben wollen" auswendig.

NOW PLAYING: Die Ärzte - Dinge von denen

7.11.06 00:46


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