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Don't you just hate it? You're unsuspectingly surfing the net while listening to your favorite CD when suddenly you land on a page that starts playing music, making random noises or talking to you! Nervously, you fiddle around to find the browser window or tab the sound is coming from, look for a "mute" button and finally decide that the only way to escape the screaming dissonance coming from your speakers is by turning them off.
BAM, there goes your favorite CD.

As a webmaster (yes, Jan, that means you^^), you can now make a statement: Join the IAAC!

http://iaac.knowingme.org .

NOW PLAYING: Depeche Mode - Enjoy the Silence

18.2.08 05:39


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Melancholy

It’s one of those moods.
The city unfolds before your eyes
As you drive through the streets in the dark
And though they’re lit the night breaks through
And though they’re crowded they feel empty
as you.

What do you do
When the lessons you’ve learned
The money you’ve earned
The books you’ve read
The people you’ve met
The tales you’ve been told
The places you’ve been
The things that you’ve seen
The songs that you’ve heard
And the lovers you’ve held
The friends that touched you
Don’t understand?
When you realize
Nobody speaks your language
And you don’t really either?

They look at you with questioning eyes
But you don’t want to be analyzed
You don’t need people to search for your reasons
And least of all you want their questions
And their expectations
So you say good-night and good-bye
Smile and shuffle away

What you’re gonna do
Is lock yourself in
With your poetry and your music.
They don’t ask, ponder or worry
They don’t expect
They just sit with you
And listen to your silence.
Now you can merge with your mood
And figure it out for yourself
Or go to bed without closure.

NOW PLAYING: Classical Music

11.9.07 00:16


Ode an den Schmetterling

Schmetterling, unverhoffter Gast
So erquickend die Freude
Dass Du Dich zu mir verirret hast.

Kehr doch ein, sei herzlich willkommen
Du hast den Weg zu mir erklommen
So viele Strecken zurückgelegt
Und noch so vieles vorgenommen

Setz Dich auf die Zimmerpflanzen
Iss einen Bissen und komm zur Ruh’
Wie Deine Farben in der Sonne tanzen
Wenn Du im Zimmer umher fliegst, Du
Süßer Gruß von Mutter Na- VERDAMMT NOCH MAL! DIESE DRECKSFLIEGE MACHT MICH WAHNSINNIG!! ICH BRING DAS SCHEISSVIEH UM!!!

4.9.07 13:14


The Blues is back and it's here to stay

Gary Moore: In den 1980er Jahren spielte er Heavy Metal, mit den 1990ern besann er sich auf den Blues, später folgten ein paar experimentelle Platten, und jetzt ist er mit dem Blues zurück - und wie. Die neuste Scheibe "Close as you get", seit Kurzem auf dem Markt, ist ein absoluter Hochgenuss - sowohl in den Stücken, die Rock und Blues vereinigen (sehr prominent auch auf dem 2004er Vorgänger "Power of the Blues" vertreten) wie auch - und da erst recht - in den phantastischen Balladen. Gary Moore pur: Herrlich.

Nuff said, go out and get it :-)

NOW PLAYING: Gary Moore - Close as you get

31.7.07 12:21


Die Künstlerin

Die Künstlerin nimmt meinen Arm und lacht mich an. Ihr Händedruck ist mindestens so stark wie der des Bürgermeisters, doch der ist nicht einmal 50 Jahre alt - sie hingegen ist 80. Sie zeigt mir ein Bild, das sie erst vor einigen Jahren gemalt hat: "Einst in Ostpreußen". Es zeigt eine verschneite Waldlandschaft, und der Wind weht dort so heftig, dass die majestätischen Tannen sich tief neigen.

"Als im September 1939 der Krieg anfing, was ich zwölf. Wir waren in der ostpreußischen Provinz Masuren, und ich bin mit meinem 13 Jahre alten Bruder und seinem Freund über den Fluss an der Grenze nach Polen gegangen. Wir haben dort die Dörfer gesehen: Sie waren verlassen, nur manchmal konnten wir Schatten huschen sehen. Da haben sich wohl Menschen versteckt, die Angst hatten." Sie greift meinen Rücken, strahlt mich an, als sie ihre Geschichte erzählt. "Als wir zurückgegangen sind, war unser Weg von Schneewehen komplett verdeckt. Wir konnten ihn nicht mehr finden - und schließlich haben wir uns in einer Mulde einen Iglu gebaut und dort verkrochen. Die ganze Nacht lang habe ich die Jungs geschüttelt, damit sie nicht einschliefen - denn das wäre ihr Ende gewesen." Das Stück Wald, auf dem sie sich verkrochen hatten, ist auf dem Bild zu sehen. "Mir ist später ein Bild begegnet, das mich an diese Szene erinnert hat", berichtet sie. "Da habe ich die Erinnerungen in dem Gemälde verarbeitet."

"Wissen Sie, was uns am nächsten Morgen gerettet hat?" Ein Stück Krieg war es. Ein Scheinwerfer nämlich, der im Kreis ins Land hinaus leuchtete: "Sie hatten ihn wahrscheinlich zur Orientierung für Versorgungsflugzeuge aufgestellt. Es schneite immer noch, und ich habe ihn etwa neun Kilometer von unserem Unterschlupf entfernt entdeckt. Da wusste ich: In dieser Richtung geht es nach Hause." Sie hat durchgehalten. Sie war zäh. "Das war immer meine Art."

Sie zeigt mir noch ein anderes Bild. Es ist eine Collage aus Malerei und Fotografien: Viele Schmetterlinge sind darauf zu sehen, ein Adler, Bilder von Menschen, und ein Spruch: "Wer fliegen kann, sollte nicht seine Schwingen aus Mitleid mit den Fußgängern abwerfen, er soll lieber das Fliegen lehren." Daphne DuMaurier. "Sehen Sie den Mann neben dem Spruch? Er hat die Augenbrauen hochgezogen und die Stirn in Falten, er schaut zweifelnd drein. Das ist ein Pessimist. Doch die zwei jungen Menschen, die auf der anderen Seite entlang gehen, die können fliegen." Sie schreiten vom Betrachter weg, jeder mit einem Arm auf dem Rücken des Anderen. "Und die, die an der Küste auf einem Stein sitzen." Die Künstlerin lacht nicht nur, sie strahlt förmlich. Sie strahlt aus. Sie strahlt Energie aus, Lebensfreude, Kreativität, Kraft, Frische. 1999 hat sie angefangen, zu malen. Und ihre Bilder sind fabelhaft, beinah, als hätte sie schon ihr ganzes Leben lang gemalt. "Mein Leben war voller Kämpfe, und als ich 1999 so weit war, zu tun was ich mochte, habe ich mir gesagt: Ich höre noch lange nicht auf, ich stecke voller Ideen." Es gibt noch so viel zu tun. "Manchmal stehe ich morgens auf und fange gleich an zu malen - noch im Morgenrock. Am Nachmittag oder Abend wird mir schlecht, und ich merke, dass ich noch nicht einmal etwas gegessen habe. So sehr verliere ich mich in der Kunst." Mit ihrer frohen, natürlichen Art führt sie die Besucher der Vernissage über ihre Ausstellung, zeigt ihre Bilder und Skulpturen. "Ich wollte ein junges Mädchen machen, doch dann habe ich zu viel weg geschnitzt, und jetzt ist es eine alte Oma geworden, die betet", lacht sie. Reisen haben sie inspiriert: "Mein Sohn ist bei der Lufthansa, und ich konnte für 20 Prozent weniger in der Welt herum reisen. Doch jetzt will ich nicht mehr reisen. Jetzt fahre ich Rad, das hält mich gesund und jung." Sie schaut mich an: "Sie sind ein schöner junger Mann. Sind Sie verheiratet?" Ich verneine. "Ich wünsche Ihnen eine wunderschöne Frau." Sie kennt mich nicht einmal, und begegnet mir doch mit so viel Wärme und Offenheit.

"Da ist noch eine Geschichte, die ich ihnen unbedingt erzählen muss. Kurz vor dem Kriegsende waren wir auf der Flucht." Von Königsberg ging es gen Westen, unter Beschuss, wie der Bürgermeister schon erklärt hat. "Im Gotenhafen lag das Schiff Wilhelm Gustloff, mit dem wir fliehen wollten. Es trug Tausende von Flüchtlingen. Wir waren schon auf dem Gateway, doch dann hat uns die Mannschaft fort geschickt." Wenig später wurde die Wilhelm Gustloff von einem sowjetischen U-Boot torpediert und versenkt, vermutlich waren über 10000 Menschen, darunter viele Kinder, an Bord. "Wir mussten also zu Fuß weiter", erzählt die Künstlerin weiter. "Und mit offenen Güterwagen. Wir waren bis zum Nabel eingeschneit. Und dann blieb der Güterzug nach Stettin mitten auf der Strecke stehen, denn es ging nicht mehr weiter. Und dann... Das war für mich ein Moment der Versöhnung: Vor uns war ein Zug mit Franzosen, und einer von ihnen ging an unserem Zug entlang und rief zu uns hinauf, dass wir bei ihnen Erbsensuppe mit Pferdefleisch haben könnten, wenn wir wollten. Wir sollten nur mit unserem Geschirr zu ihnen kommen. Die Pferde lagen tot und gefroren auf den Straßen, und das Fleisch war ganz frisch. Ich weiß noch, wie die Leute mit Schnee ihre Nachttöpfe sauber gemacht haben. Wir haben alles genommen, was wir benutzen konnten. Können Sie sich das vorstellen? Diese Franzosen haben uns gerettet. Nach all der Schuld, die wir auf uns geladen hatten! Sie hätten genau so gut sagen können: 'Das sind unsere Feinde, lassen wir sie doch verrecken.'"

"Ich könnte so viele Geschichten erzählen", sagt sie mir noch.
3.7.07 21:33


Das fürchterliche Schicksal der Gerlinde K.

Gerlinde K. (Name v.d. Red. geändert) war ein fröhliches, aufgeschlossenes Kind. Sie sprang gern lachend durch die Felder und Auen, genoss das Leben und liebte Schokilade. Ein richtiger kleiner Wonneproppen war sie, doch dann ja dann geschah das Unfassbare: Im Sommer ihres achten Lebensjahres geriet Gerlinde in ein militärisches Testgebiet für eine neuartige Atomnuklear- Biodiversitäts- Laser- Psychochemie- Magmaneutronenbombe (TM) und wurde übelst verstrahlt. Sie verlor ihr Augenlicht, bekam dafür aber, äh, irgendeinen anderen krassen Super-Sinn dazu, der es ihr ermöglicht, dennoch ganz normal durch das Leben zu navigieren und mit anderen zu interagieren, als wäre sie nicht blind.

So und nur so ist es möglich, dass Gerlinde als junge Erwachsene den Journalisten, der vier Tage lang ihre Gruppenfahrt begleitet hat, nur eine Woche später auf offener Straße - und in mehrern Situationen, in denen Blickkontakt kaum noch zu vermeiden gewesen wäre - völlig ignoriert, und gleichzeitig ganz normal mit ihren Freunden durch die Gegend läuft, ohne mit Bushaltestellen, Verkehrsschildern oder Hauswänden zu kollidieren.

Also, ich finde, das Leben wird gleich viel schöner, wenn man weiß, dass die Leute es gar nicht so meinen!

NOW PLAYING: Keine Ahnung, ich lass mir noch was einfallen...

21.6.07 15:54


Mein Gesetzesentwurf

Wie viele Gesetze werden in diesem Land pro Tag verabschiedet? Ein paar Hundert? Irgendwas in dem Dreh hab ich mal gehört. Mich wundert wirklich, warum es bis heute ganz offensichtlich nicht möglich gewesen ist, das folgende Gesetz zu verabschieden:

  • Alle Häuser müssen mit deutlich und unmittelbar erkennbaren, großen Hausnummern ausgestattet sein. Es ist verboten, das Haus mit der Nummer 75 neben das Haus mit der Nummer 4 zu stellen (oder ähnliche Späße), stattdessen müssen Häuser chronologisch durchnummeriert und auf versteckte Häuser direkt an der Straße mit Hinweisschildern aufmerksam gemacht werden. Ferner sollen an jeder Abzweigung, Gabelung oder Kreuzung (wenigstens innerorts) Straßenschilder zu finden sein, die einen darüber informieren, welche Straße wo hin führt.

Ach wär das schön.
Bis ein solches Gesetz verabschiedet wird, weiche ich nicht von meiner Meinung ab, dass bestimmte Adressen (vorzugsweise die, nach der man gerade sucht) nicht (bzw. nicht in dieser Dimension) existieren und nur von der Regierung erfunden wurden, um zu vertuschen, dass sie in Wirklichkeit mit Aliens zusammenarbeitet. Keine Ahnung, wie das Sinn machen soll, aber ich werde es beweisen! Denn die Wahrheit ist (im Gegensatz zu der Adresse, nach der man gerade sucht) irgendwo da draußen, jawohl!

NOW PLAYING: Supertramp - Take the long Way home

5.5.07 10:03


Zum zweiten Teil des UN-Klimaberichts

QUOTE OF THE MOMENT:
"Eine konsequente Reaktion auf das Katastrophen-Szenario des Klimaberichts würde einen ganzen Lebensstil in Frage stellen. Verwöhnte Europäer und Amerikaner müssten womöglich auf lieb gewordene Gewohnheiten verzichten: die Autofahrt zum Kindergarten oder Bäcker um die Ecke, die Klimaanlage im Büro, weit gereiste Erdbeeren im Winter und eingeflogene Garnelen aus Asien."
~ Frankfurter Neue Presse, 7. April 2007.

Sehr richtig. Wenn ich sehe, wie verantwortungslos und leichtsinnig einige Menschen in meiner Umgebung leben, dann wird mir ganz anders. Wie selbstverständlich da das Radio läuft, wo niemand ist, oder Licht brennt! Daran verschwendet man nicht mal einen Gedanken! Hallo?! Wir alle haben wahrscheinlich gehört, gesehen oder gelesen, welche alarmierenden Erkenntnisse aus dem zweiten Teil des UN-Klimaberichts hervorgehen. Ich fand den ersten Teil schon übel genug, aber ich hab den Eindruck, so einigen Leuten ist es grad' egal. Spätestens jetzt halte ich den Zeitpunkt für gekommen, mal ein paar Vorschläge für den Otto-Normalbürger zu sammeln, wie man selbst seinen Beitrag zu Klima- und Umweltschutz leisten kann:

  • Nicht überall das Licht brennen lassen. Im Treppenhaus, im Bad, in der Küche, überall ist die Funzel an. Hier ist mein Tipp: LICHT AUS in Räumen, in denen man sich nicht befindet!
  • Sensationell, wie oft in sonnendurchfluteten Räumen - besonders öffentlichen - Lichter brennen. Mein Tipp: LICHT AUS wenn es draußen hell ist.
  • Füße und Fahrrad benutzen
  • Geräte, die man (gerade) nicht benutzt, ausschalten. Und ich rede von AUS, nicht von Standby: Dafür gibt's entsprechende Steckdosen.
  • Nur so viel Wasser benutzen wie nötig: Wasserhahn abdrehen, wenn man sich gerade das Gesicht wäscht. Duschen statt baden. Und: Wasserhahn abdrehen, wenn man den Raum (hab ich alles schon gesehen)!
NOW PLAYING: Londonbeat - This is your life
7.4.07 13:53


Meine Empfehlung:

Immanuel Kant - Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? Muss doch den alten Kant mal wieder ausgraben. Kürzlich mit einigen gesetzten Herrschaften auf einem Diskussionsabend über Aufklärung zerlegt. Großartig.

NOW PLAYING: Westernhagen - Steh' auf

30.3.07 10:48


The end of the information age?

Is our brave new information society crumbling right before our very eyes?
I'm only speaking from personal experience, but given the daily availability of a growing number of cell phone owners, it certainly looks that way.

Allow me to elaborate: my assumption is that after the first ten or so years of euphoria about mobile telecommunication, a kind of disenchantment is setting in as people start to realize that cell phones don't bring success, excitement, love and happiness after all. Either that, or they're pissed about people contacting them every five minutes to bitch about some irrelevant BS. In both cases, people have probably become frustrated and decided to turn their darn cells off for good. Which, for me, begs the question: why the hell do they own them in the first place?!

Gotta go.... trying to reach a cell phone owner

NOW PLAYING: Blondie - Call me

25.3.07 19:07


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